Julia Baier ist Fotografin in Berlin. Während ich dem Wie und Warum ihres Berufs zuhöre, fällt mir auf: Julia spricht die ganze Zeit über ihre Verbindungen zu anderen Menschen. Und manchmal auch über ihre Trennungen. Unser Gespräch ändert seine Richtung, zusammen denken wir darüber nach, was es bräuchte, dass mehr Nähe und Verbundenheit entsteht. Gerade dann, wenn das Verbindende zwischen uns verloren zu gehen scheint unter all dem, was uns unterscheidet.
Julia spricht über ihre fragilen Anteile, ihre Zweifel und Verletzlichkeiten genauso souverän, wie über ihre Lebensfreuden und Erfolge. Mich beeindruckt das sehr, denn es scheint genau dieser Mut zur Selbst-Offenheit zu sein, der Julia (und uns allen) die Verbindung zu Mitmenschen erleichtert. Gewissermaßen als Gegenentwurf zur Verstärkung (oder sogar Konstruktion) positiver Selbstzuschreibungen, wie wir sie zum Beispiel in Social Media Posts beobachten können.
Im Grunde ist unser Gespräch ein Plädoyer für mehr Authentizität, mehr Mut im Umgang mit sich selbst und anderen – in beruflichen wie auch privaten Beziehungen.
LINKS
Website Julia: https://www.juliabaier.de
Ein Fenster zum Hof: https://www.juliabaier.de/work/ein-fenster-zum-hof/
Instagram Julia: https://www.instagram.com/julia_baier_fotografie/
Satellit Mitkunstzentrale: https://www.mitkunstzentrale.de/satellit
Website Kurt: https://www.kurtfrehe.de